Newsletter bestellen

Lassen Sie sich immer sofort und ganz bequem via unserem kostenlosen Newsletter über neue Beiträge benachrichtigen! Einfach Vornamen und Mailadresse in das untenstehende Formular eintragen.

Ihre Anmeldedaten, die u.U.nicht einmal personenbezogen sind, werden ausschließlich automatisiert gespeichert und nach dem Gebot der Datensparsamkeit ausschließlich für diesen Newsletter benutzt. Sie können Ihre Einwilligung in den Erhalt dieses Newsletters selbstverständlich jederzeit widerrufen.





Viewing posts categorised under: Datenschutz

EuGH – Google muss Daten über Personen löschen, die sensibel sind

Der Europäische Gerichtshof hat heute über einen Fall entschieden, in dem ein spanischer Geschäftsmann die Löschung eines Eintragen wegen einer Zwangsversteigerung verhindern wollte. Die Sache war lange abgeschlossen, er wollte hiermit nicht mehr in Verbindung gebracht werden und die spanische Datenschutzbehörde verlangte von Google, dass eine Löschung zu erfolgen habe.   Dies lehnte Google ab und klagte - bis dieser Fall nun vor dem EuGH landete. Dieser entschied, dass  

Der Beweis: Abmahnung zu einem Zeitpunkt ohne Rechteinhaberschaft seitens „The Archive“

Es ist unglaublich, aber wahr: Ein Leser der Conlegi-Beiträge hat uns seine Abmahnung geschwärzt zur Verfügung gestellt. Der Zeitpunkt der angeblichen Rechtsverletzung war der 22.07.2013 - was schon verwundert, da im zwischenzeitlich veröffentlichten Lizenzvertrag die zweite Unterschrift erst am 23.07.2013 erfolgte. Dies wird vor Allem die Staatsanwaltschaften interessieren!  

N.TV berichtet von den „Porno-Abmahnern auf der Verliererstrasse“

http://www.n-tv.de/technik/Porno-Abmahner-auf-der-Verliererstrasse-article11958981.html

Landgericht Köln will Streaming-Auskunftsbeschlüsse aufheben!

Wie die Pressestelle des Landgerichts Köln heute verlauten ließ, (Zitat im Original)

Einige Kammern, bei denen Beschwerden von Anschlussinhabern eingegangen sind, haben bereits signalisiert, dass sie die inzwischen aufgetauchten Bedenken u.a. an der Ordnungsgemäßheit der Ermittlung der IP-Adressen für beachtlich halten. Diese Kammern haben mitgeteilt, dass sie dazu neigen, an ihrer ursprünglichen Einschätzung nicht mehr festzuhalten und den Beschluss aufzuheben bzw. auszusprechen, dass dadurch der Anschlussinhaber in seinen Rechten verletzt wurde.  

Bundesverfassungsgericht: § 113 TKG für verfassungswidrig in Bezug auf dynamische IP-Adressen

Der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat heute in einem Beschluss - 1 BvR 1299/05 - verkündet, dass § 113 TKG (Telekommunikationsgesetz) in Bezug auf dynamische IP-Adressen verfassungswidrig ist.  

Kostenlose App V 2.0

Die überarbeitete, kostenlose App ist nun im Ovi-Store erhältlich! Für Android kann diese App auch manuell direkt über appdrop heruntergeladen werden. Im Microsoft Marketplace als auch im Android Marketplace sowie App Store (IPhone) wird sie in Kürze zur Verfügung stehen. Halten Sie sich immer auf dem Laufenden! Aktuelles aus den Rechtsgebieten Software-, Internet-, Urheber-, Wettbewerbs- , Medien- und Markenrecht sowie Alltägliches, Unterhaltsames, Alltagswahnsinn, aktuelle Fälle, Urteile und Hinweise - immer dabei!

Big Brother in der Hosentasche

Nachdem nach den "Verfassungsschutzpatzern" (mal wieder) der Ruf nach mehr Überwachung laut wurde, fand ich heute auf BBC einen Bericht über einen Mann, der eine Überwachungssoftware auf allen gängigen Mobiltelefonen gefunden hatte - nämlich meist als Beiwerk für Apps. Die Software Carrier IQ sei in der Lage, nicht nur Bewegungen des Users, sondern jeden einzelnen Tastendruck ebenfalls zu speichern und zu übermitteln - dies sogar, wenn das Handy gar nicht mit einem Netz verbunden sei, zB. im Flugmodus. Dabei ist diese Software angeblich Bestandteil einer Vielzahl von Apps, die - trotz Datenschutzabfragen der jeweiligen Hersteller - nicht ausgeschaltet werden kann und ständig im Hintergrund läuft. Auf Youtube kann man sich das Video von Trevor Eckhart , dem zuvor schon rechtliche Schritte angedroht wurden, anschauen. Er erklärt dort, wie man auf einem HTC Handy die Software finden kann, die jedoch keine Chance gibt, dass man sie ausschaltet - und durch Übertragung auf seinen PC zeigt er, WAS alles gespeichert wird und wie die Ausgabe der Daten dann aussieht. Man hält es für einen Scherz, einen Ausschnitt aus "Bourne"-Filmen oder "Staatsfeind Nr. 1" - es ist jedoch ein ganz normaler Computer und ein fabrikneues Handy. Mehr nicht. Kein FBI, kein CIA - eine simple Software macht diese Überwachung möglich. Die Datenschützer sind hier gefragt, diese Software zu verbieten. In den USA laufen schon Anhörungsverfahren, man ist zu Recht empört. In Deutschland? Hat bislang keiner mitbekommen... nun, mit tageweiser Verspätung hat man hier auch erst den Scherz des Magazins "Titanic" verstanden, das diese Woche titelte "Wer kennt diesen Mann". Und die, die noch mehr Überwachung wollen, sollten sich mal selbst fragen, was denn zB der App-Hersteller alles über sie selbst schon weiß - mit wem telefoniert wurde, welche SMS geschrieben wurden. Die Apps unterscheiden nicht zwischen "Terror" und "Normalbürger", die Überwachung läuft ständig im Hintergrund, ohne dass ernsthaft ein Handy dafür mit einer Abhör-Software angezapft werden müsste - sie ist ja standardmäßig mit dabei! Eine solche Software ist noch um ein vielfaches schlimmer, als die Datensammlung bei Facebook. Facebook weiß nicht, mit wem ich wann telefoniere, wo ich mich dabei aufhalte und welche Seiten im Internet dazu aufgerufen werden, kennt nicht meine Mails - jedenfalls nicht die außerhalb der PMs- und auch nicht meine SMS. Wer bekommt diese ganzen Daten? Wer arbeitet mit denen? Und nach dem Video wird mir wirklich schwindelig: Selbst wenn das Handy nicht mit einem Netzwerk verbunden ist, so sammelt es weiter... Mit der Illusion, man sei mit mobilen Geräten freier als zuvor, begaben wir uns alle in eine Abhängigkeit, die nun mit der Aufgabe jedweder Privatheit gezahlt wird. Dass SOLCHE Datensammlungen unzulässig stattfinden, sollte verstärkt publiziert und gleichfalls eingeschränkt werden, bevor ein neuer Ruf nach Datensammlungen "zugunsten der Terrorbekämpfung" laut wird. Denn ICH fühle mich terrorisiert - durch die Abhängigkeit von meinem Telefon. ----- Nachtrag: Wie das Onlinemagazin ComputerBase berichtet, wird nun von verschiedensten Seiten Stellung bezogen. Apple habe zugegeben, dass Carrier IQ benutzt wurde, seit der Version iOS 5 nicht mehr so umfangreich, Samsung und HTC hätten zugegeben, dass einige Modelle betroffen seien, jedoch nur auf Nachfrage der Provider. Carrier IQ sei angeblich nicht in der Lage zu überprüfen, ob zB eine Nachricht vom Handy aus auch wirklich angekommen sei... Sehr beruhigend. Insbesondere wenn alles andere verfolgt werden kann Nun, die Seite von Carrier IQ spricht es jedenfalls deutlich aus: "Wouldn't it be great if your phones talked back?" und verspricht den Kunden vollständige Echtzeitdaten. Wouldn't it be great, if users stroke back? If I find a way, I will, promised!

Big Brother bei Zeitungsabos?

Alle Welt regt sich über Facebook auf, dass da die Chatprotokolle gespeichert werden, obwohl man sie gelöscht hat... ja, ist nicht so schön. Aber dass Zeitungsverlage und deren Marketingagenturen Big Brother in der Privatshäre spielen, war mir auch neu - wobei ich Letzteres sogar noch schlimmer finde, als Facebook. Denn Facebook ist nicht zwei Meter direkt vor der Fußmatte.... Jetzt ist es schon so, dass ich nicht einmal bei Payback mitmache, da ich diese Datensammelei für "ein paar Rabattpunkte" einfach nicht einsehe, ich nehme nicht an Gewinnspielen teil, kurzum ich bin da recht datensparsam. Was aber nun kam, ging mir dann doch "ein wenig" sehr viel zu weit. Eine Bank schrieb gute Kunden als Dankeschön an, dass man eine recht bekannte Wirtschaftszeitung für ein halbes Jahr im Abonnement erhalten sollte. Kein Pferdefuß, kein Haken dahingehend, dass sich "das Abo nach einem halben Jahr verlängert" oder Ähnliches, nein, nach einem halben Jahr ist alles auch ohne Abmeldung dann automatisch vorbei. Nett, dachte ich! Gut, die Zeitung kenne ich, lese sie aber nur, wenn z.B. bei den Bordmagazinen die Hauspostille, die FAZ und die Financial Times schon vergriffen sind. Aber ich dachte, es wäre doch nett, die Zeitung mal probezulesen. Machen wir uns nichts vor: Dass am Ende eine Marketingagentur eventuell(!) einen Fragebogen schicken könnte und fragt "wie fanden Sie die Zeitung", hätte ich im Rahmen einer Kundenpflege auch verstanden.Was aber nun kam, habe ich so noch nicht erlebt: Nun war ich einige wenige Tage unterwegs, hatte sogar den Nachbarn gesagt, dass sie sich dann, wenn ich einmal nicht da sein sollte, sich meine Zeitungen immer nehmen dürfen. Ich komme zurück und erhalte eine Mail der Marketingagentur der Zeitung: Zitat im ORIGINAL:

"Sehr geehrte Frau Neubauer, wir wurden vom Verlag informiert, dass die Zeitschrift momentan von Ihnen nicht entgegengenommen werden (im Treppenhaus liegen momentan etliche Ausgaben). Der Verlag hat die Belieferung nun vorläufig eingestellt. Bitte teilen Sie mir mit ob wir die Belieferung erneut veranlassen sollen. Mit freundlichem Gruß"
Mal davon abgesehen, dass keine einzige Zeitung im Treppenhaus lag, stieg erst mal der Puls auf 180! Was fällt denen denn ein? Die Mail zurück, in Kopie an besagten Verlag - gleichfalls an den Landesdatenschutzbeauftragten, den das mit Sicherheit auch interessiert ;-) (ja, ich bin böse!)- fiel nicht absonderlich freundlich aus, habe erst mal um Aufklärung gebeten, inwieweit man sich "seitens des Verlages auch um die Altpapiertonne kümmern würde, ob die Zeitschrift auch wirklich gelesen worden sei, für den Fall, dass keine Zeitung im Flur liegen würde." Im Ernst, die Antwort fiel auch im Wortlaut in etwa so aus, beinhaltete aber auch noch eine strafbewerte Unterlassungserklärung inklusive Auskunft und Verpflichtung zur Vernichtung unter Benennung sämtlicher einschlägiger Vorschriften des BDSG, denn so geht es nun auch nicht. Wenn man ein Abo bestellt, dann muss man zwangsläufig sein Einverständnis geben, dass zum Zwecke des Versandes auch die persönlichen Kontaktdaten verarbeitet werden - sonst wäre ja die Auslieferung nicht möglich. Aber dass der Verlag überprüft, ob und wenn ja wie viele Zeitungen im Hausflur liegen, ist nicht nur frech, sondern, wenn diese Daten auch noch gesammelt und an eine Agentur als Dritten weitergegeben werden, der dann bestimmt, ob eine Auslieferung erfolgt, ist das nicht zulässig. ICH bestimme immer noch, welche Daten über mich gesammelt werden - auch die Daten, die auf meine Person bezogen über AN- und ABWESENHEIT gesammelt werden.Und auch insbesondere dann auch noch weitergegeben werden an eine Agentur, die darüber auch noch ein Profil erstellt und die Belieferung - möglichst noch nach Benennung eines Grundes, warum - dann koodiniert. Nein, SO haben wir nicht gewettet und dafür habe ich KEIN Einverständnis erteilt. Ich bin mal gespannt, wie sich die Marketingagentur als auch das Verlagshaus in der gleichfalls per Mail angeforderten Stellungnahme dazu äußern werden. In der "Datenschutzerklärung" in den "Bestellbedingungen" hieß es damals (ja, ich drucke sowas als PDF zu Beweiszwecken für den Fall "etwaiger Missverständnisse" immer aus!):
"Datenschutz/Recht Die personenbezogenen Daten des Bestellers werden von xxx und xxx ausschließlich zur Belieferung der Zeitschriften verwendet und danach vernichtet. Diese Nutzung erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes."
  Tja, leider gehören dazu aber keine Informationen über die An-oder/und Abwesenheit des Bestellers. Auch nicht, ob, wann und wie ich mit der Zeitung selbst umgehe - ob ich sie an Nachbarn verschenke, im Treppenhaus liegen lasse, oder als Unterlage zum Gemüseputzen verwende. DAS sind Informationen, die mit der Belieferung selbst in keinem Zusammenhang stehen. Und für alles Andere habe ich kein Einverständnis erteilt. Punkt. Mich gruselt es bei dem Gedanken, dass Leute im Hausflur die Zeitungen nachschnüffeln, ob der Nachbar seinen Kölner Stadtanzeiger gelesen hat, die Nachbarin die Financial Times und wieviele der "die lese ich nicht mal im Flieger"-Zeitung die Frau Neubauer hier hat liegen lassen.... und dieses "Verhalten" dann an Dritte weitergeben. UNFASSBAR! Im Flieger werde ich demnächst auch einen Bogen um die Zeitung machen.. nicht, dass einer nachher an der Gangway steht und fragt "warum haben Sie DIESE Zeitung nicht zuerst gelesen? Das CCTV im Flieger hat Sie verraten...." Ich komme mir vor, wie bei Big Brother!  

App Store löscht kontroverse App "Jude oder nicht Jude"

Die Daily Mail berichtet, dass erst letzte Woche eine französische App aus dem App Store gelöscht wurde, mithilfe derer man bestimmen konnte, ob ein Schauspieler ein Jude sei oder nicht. Die Zeitung sagt zu Recht, dass es wundert, da der App Store strikte Richtlinien zur Veröffentlichung vorgibt, die Apps auch prüft und sich vorbehält, diese schon gar nicht zu veröffentlichen, wenn sie z.B. rassistischen Content oder "nackte Tatsachen" zum Inhalt haben. Diese App scheint unter dem Radar geflogen zu sein. Nach französischem Recht sei die Bekanntgabe der Religion ein Verbrechen, welches bis zu 300.000,00 € Strafe nach sich ziehen könnte. Ein Gesetz noch aus den Zeiten unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg. Bei Facebook werde die Seite der App derweil schon kontrovers diskutiert, ob es nicht doch eine gute App gewesen sei, da sich doch die Jüdische Community angesichts so vieler Schauspieler des gleichen Glaubens bestärkt sehen könnten, stolz zu sein. Viele andere hätten die Ansicht vertreten, dass man dann "ja gleich Judensterne hätte verteilen können". Jüdische Gruppen forderten die sofortige Löschung aus dem App Store. Gleichfalls wird in dem Artikel auch diskutiert, dass auch eine Menge "nicht angemessener" Apps auch für Android im Umlauf seien, z.B.  Alkoholkontrollen-Warner.   Ich denke, dass man Apps, welche persönliche Daten von Dritten herausgeben, und sei es auch nur "zu spielerischen Zwecken", schon einmal generell überhaupt nicht zulassen sollte - insbesondere nicht, wenn nicht ausdrücklich klargestellt ist, dass die Daten mit Einwilligung von den Betroffenen persönlich zur Freigabe bestimmt wurden. Da sind sämtliche App-Store-Betreiber gleich welchen Systems in der Pflicht, sich selbst eine erhöhte Überwachungspflicht aufzuerlegen und im Zweifel diese gar nicht erst freizuschalten. Noch schlimmer hier, dass die Religionszugehörigkeit zum Spiel gemacht wurde. Ethnische Herkunft und Religionszugehörigkeit sind - leider- heutzutage immernoch die größten Diskriminierungsgründe, da kann es noch so gute Gesetze geben, die zur Gleichheit verpflichten und Diskriminierungsverbote - es ist in den Köpfen! Gerade solche Daten sind meiner Meinung nach besonders sensibel. Schade, dass die Betreiber von App-Plattformen nicht generell auch hier größere Sorgfalt an den Tag legten. Dass die betroffenen Schauspieler die Informationen freiwillig und mit Einverständnis herausgegeben haben, wage ich zu bezweifeln. Dass die App-Firma in Frankreich war, ist ein glücklicher Umstand. Nach BDSG - Bundesdatenschutzgesetz - heißt es zwar hierzulande ebenfalls: Nach § 53 Abs. 2 BDSG können auch hier bis zu 300.000,00 Euro verhängt werden. Allerdings kann - wenn mit einem Bußgeld in dieser Höhe die Einnahmen nicht übertroffen werden - die Geldbuße sogar höher ausfallen! (§ 53 Abs. 3 S. 3 BDSG). Personenbezogene Daten haben in Apps generell nichts zu suchen!  

Abmahnanwalt aus U.K. wegen Datenmissbrauchs zu Geldstrafe von £ 1.000 verurteilt

BBC Technology berichtet, dass der umstrittene Abmahnanwalt Andrew Crossley zu einer Geldstrafe in Höhe von £ 1.000 verurteilt wurde. Seine Anwaltskanzlei ACS:Law geriet in die Schlagzeilen durch die Abmahnung tausender angeblicher Filesharer, von denen er wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung jeweils mehrere hundert Pfund Strafe verlangte -  und sonst mit Klage drohte. Einige der Betroffenen klagten, da sie kein Filesharing betrieben hatten - und bekamen Recht. ASC:Law und die Medienfirma MediaCAT wurden im Anschluss darauf aufgelöst. BBC berichtete hierüber bereits Mitte April . Die Verurteilung von Crossley nun erfolgte wegen Datenmissbrauches. Die Geldstrafe wurde nur deshalb so gering angesetzt, da sein Vermögen als deart gering eingestuft wurde. Gegner kritisieren dieses Urteil scharf:

"ACS Law demanded around £400 from each of the people it accused of illegal file sharing, yet for a serious breach of data protection law, it gets a paltry fine of £1,000. This is utterly inadequate - the ICO should have imposed an appropriate sanction," said Deborah Prince, head of legal affairs.  
 

Widerruf zur Datenspeicherung iOS4 – ein hilfloser Versuch….

Der App-Store: Kein iPhone kann ohne ihn funktionieren. Man braucht die Apps, sonst kann man mit dem iPhone nicht mehr als telefonieren - und gerade DAS ist doch das Besondere, dass man nämlich WM-Tabellen abrufen, Maßeinheiten berechnen, Musik kaufen und gleich hören, Wegbescheibungen, Unterhaltungsfunktionen und nützliche Tools herunterladen kann.
All das kann man mit dem App-Store, Umgehung so gut wie ausgeschlossen. Diese Macht kennt auch Apple und drückt dem Nutzer ungefragt die AGB aufs Auge - und wer die nicht bestätigt, bleibt draußen!
Heute wieder "iTunes hat neue AGB, bevor Sie laden, bestätigen Sie bitte hier..." Ach ja, das ist die Änderung, dass Apple ab sofort speichern darf, wo ich mich aufhalte. Will ich nicht, aber habe ich eine Wahl?
117 (!) Seiten soll ich lesen, wahlweise darf ich mir die AGB auf meinen Mailaccount schicken lassen. Der Laie staunt "aber das ist doch viel zu viel zu Lesen, darf das denn, geht das denn?"
Ja, leider! Steht im Gesetz: § 305 Abs. 1 Satz 2 BGB
Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrags bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden, welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfasst sind und welche Form der Vertrag hat.
Wer liest sowas? Klar, masochistisch veranlagte Juristen tun sowas... man hat ja nichts Besseres zu tun. Der BGH ist auch der Ansicht (14.06.2006 (Az: I ZR 75/03)), dass es reicht, wenn ein Link und die Möglichkeit zum Download gegeben sind.
Aber selbst wenn ich nicht einverstanden bin, so verliert das iPhone seinen Nutzen. Also bestätige ich - genauso wirksam wie widerwillig. Wenn ich ein iPad hätte, wäre es noch schlimmer, schließlich kann man mit dem Ding nicht mal telefonieren, kann - mangels USB-Anschluss- nicht mal ohne Weiteres Daten austauschen... ein flaches Surfbrett ohne weitere Funktion, wäre iTunes abgeknipst.
Wird Zeit, dass auch hier die Verbraucherschützer nach § 1 Unterlassungsklagengesetz sich mal wieder stark machen und klagen. Vielleicht rührt sich auch mal der Gesetzgeber, dass der Umfang von AGB in irgend einer Form nach Zumutbarkeitsgesichtspunkten beschränkt sein sollte? ..und in der Zwischenzeit speichert Apple via GPS, wo ich bin, wie lange ich mich wo aufhalte...
Also habe ich mein Einverständnis in die Datenspeicherung meiner Standortdaten für das neue iOS4 eben widerrufen, per Mail, und nicht nur mein Einverständnis dafür, sondern generell.
Dazu muss man aber erst mal 10 Minuten auf den Seiten von iTunes und Apple suchen, bis man zumindest einen Mailprompt bekommt, in dem man seine Frage/Beschwerde kundtun und versenden kann. Oder man tut so, als wolle man iTunes neu laden und kommt so an die Adressen privacyeurope@apple.com für Europa und privacy@apple.com für USA.
Nun, was nützt es, wenn Apple beteuert, die personenbezogenen Daten zu schützen, eine Seite bereitstellt wie Apple Strategie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte - insbesondere wenn es darin heißt
"Mitunter wird Apple bestimmte personenbezogene Daten an strategische Partner weitergeben, die mit Apple zusammenarbeiten, um Produkte und Dienste zur Verfügung zu stellen, oder die Apple beim Marketing gegenüber Kunden helfen..."
"Apple gibt personenbezogene Daten an Unternehmen weiter, die Dienstleistungen erbringen, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Informationen, Kreditgewährung, Ausführung von Kundenbestellungen, Lieferung von Produkten an Sie, Verwaltung und Pflege von Kundendaten, Erbringung eines Kundendienstes, die Bewertung Ihres Interesses an unseren Produkten und Leistungen sowie das Betreiben von Kundenforschung oder die Durchführung von Umfragen zur Kundenzufriedenheit."
Der Versuch, meine Datenspeicherung zu unterbinden, wird kläglich sein, wer sollte Apple schon hindern... aber solange das BDSG mir das Recht dazu gibt, werde ich sowas widerrufen... auch wenn es ein eher "untauglicher Versuch am untauglichen Objekt" ist:
Dear Customer Support, dear Sir or Madam,
I hereby declare, that I DO NOT AGREE TO THE NEW TERMS AND CONDITIONS OF THE NEW ITUNES iOS4 VERSION!I was forced to click the "I agree" button, for otherwise I cannot use the app store anymore on my iPhone.
By German data protection law (BDSG) and EU legislation on consumer protection (European directive 93/13) -which are applicable - it is not allowed to save, share, use or handle data without permission and to obtain pseudo permissions on pre-formulated clauses which are not in accordance with this legislation.
Since Apple forced me to agree I hereby explicitly withdraw any permission you enforced me to give you against my free will. So therefore you are explicitly not allowed to save ANY data of me nor give it away to third parties for any reason.
Please take note and confirm.
Sincerely yours
Anja M. Neubauer
attorney at law - Germany
Der App-Store: Kein iPhone kann ohne ihn funktionieren. Man braucht die Apps, sonst kann man mit dem iPhone nicht mehr als telefonieren - und gerade DAS ist doch das Besondere, dass man nämlich WM-Tabellen abrufen, Maßeinheiten berechnen, Musik kaufen und gleich hören, Wegbescheibungen, Unterhaltungsfunktionen und nützliche Tools herunterladen kann. All das kann man mit dem App-Store, Umgehung so gut wie ausgeschlossen. Diese Macht kennt auch Apple und drückt dem Nutzer ungefragt die AGB aufs Auge - und wer die nicht bestätigt, bleibt draußen! Heute wieder "iTunes hat neue AGB, bevor Sie laden, bestätigen Sie bitte hier..." Ach ja, das ist die Änderung, dass Apple ab sofort speichern darf, wo ich mich aufhalte. Will ich nicht, aber habe ich eine Wahl? 117 (!) Seiten soll ich lesen, wahlweise darf ich mir die AGB auf meinen Mailaccount schicken lassen. Der Laie staunt "aber das ist doch viel zu viel zu Lesen, darf das denn, geht das denn?" Ja, leider! Steht im Gesetz: § 305 Abs. 1 Satz 2 BGB
Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrags bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden, welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfasst sind und welche Form der Vertrag hat.
Wer liest sowas? Klar, masochistisch veranlagte Juristen tun sowas... man hat ja nichts Besseres zu tun. Der BGH ist auch der Ansicht (14.06.2006 (Az: I ZR 75/03)), dass es reicht, wenn ein Link und die Möglichkeit zum Download gegeben sind. Aber selbst wenn ich nicht einverstanden bin, so verliert das iPhone seinen Nutzen. Also bestätige ich - genauso wirksam wie widerwillig. Wenn ich ein iPad hätte, wäre es noch schlimmer, schließlich kann man mit dem Ding nicht mal telefonieren, kann - mangels USB-Anschluss- nicht mal ohne Weiteres Daten austauschen... ein flaches Surfbrett ohne weitere Funktion, wäre iTunes abgeknipst. Wird Zeit, dass auch hier die Verbraucherschützer nach § 1 Unterlassungsklagengesetz sich mal wieder stark machen und klagen. Vielleicht rührt sich auch mal der Gesetzgeber, dass der Umfang von AGB in irgend einer Form nach Zumutbarkeitsgesichtspunkten beschränkt sein sollte? ..und in der Zwischenzeit speichert Apple via GPS, wo ich bin, wie lange ich mich wo aufhalte... Also habe ich mein Einverständnis in die Datenspeicherung meiner Standortdaten für das neue iOS4 eben widerrufen, per Mail, und nicht nur mein Einverständnis dafür, sondern generell. Dazu muss man aber erst mal 10 Minuten auf den Seiten von iTunes und Apple suchen, bis man zumindest einen Mailprompt bekommt, in dem man seine Frage/Beschwerde kundtun und versenden kann. Oder man tut so, als wolle man iTunes neu laden und kommt so an die Adressen privacyeurope@apple.com für Europa und privacy@apple.com für USA. Nun, was nützt es, wenn Apple beteuert, die personenbezogenen Daten zu schützen, eine Seite bereitstellt wie Apple Strategie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte - insbesondere wenn es darin heißt
"Mitunter wird Apple bestimmte personenbezogene Daten an strategische Partner weitergeben, die mit Apple zusammenarbeiten, um Produkte und Dienste zur Verfügung zu stellen, oder die Apple beim Marketing gegenüber Kunden helfen..."
"Apple gibt personenbezogene Daten an Unternehmen weiter, die Dienstleistungen erbringen, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Informationen, Kreditgewährung, Ausführung von Kundenbestellungen, Lieferung von Produkten an Sie, Verwaltung und Pflege von Kundendaten, Erbringung eines Kundendienstes, die Bewertung Ihres Interesses an unseren Produkten und Leistungen sowie das Betreiben von Kundenforschung oder die Durchführung von Umfragen zur Kundenzufriedenheit."
Der Versuch, meine Datenspeicherung zu unterbinden, wird kläglich sein, wer sollte Apple schon hindern... aber solange das BDSG mir das Recht dazu gibt, werde ich sowas widerrufen... auch wenn es ein eher "untauglicher Versuch am untauglichen Objekt" ist:
Dear Customer Support, dear Sir or Madam, I hereby declare, that I DO NOT AGREE TO THE NEW TERMS AND CONDITIONS OF THE NEW ITUNES iOS4 VERSION!I was forced to click the "I agree" button, for otherwise I cannot use the app store anymore on my iPhone. By German data protection law (BDSG) and EU legislation on consumer protection (European directive 93/13) -which are applicable - it is not allowed to save, share, use or handle data without permission and to obtain pseudo permissions on pre-formulated clauses which are not in accordance with this legislation. Since Apple forced me to agree I hereby explicitly withdraw any permission you enforced me to give you against my free will. So therefore you are explicitly not allowed to save ANY data of me nor give it away to third parties for any reason. Please take note and confirm. Sincerely yours Anja M. Neubauer attorney at law - Germany

Neue Webinarreihe – Terminliste

Eine neue Webinarreihe ist auf dieser Seite nun auf www.conlegi.de unter "Seminare / Vorträge" buchbar. "Webinare" sind Online-Seminare, an denen der Teilnehmer via Konferenzschaltung teilnehmen kann, ohne seinen gewohnten Arbeitsplatz zu verlassen. Ganz bequem. Somit gibt es keine Ausfall- und Reisezeiten oder gar Übernachtungskosten sowohl für den jeweiligen Referenten als auch den Teilnehmer. Genaue Details zu den jeweiligen Webinaren erhalten Sie nach unverbindlicher Reservierung der jeweiligen Veranstaltungen. Anläßlich der IHK-Veranstaltung am 13.04.2010 gibt es eine einmalige Aktion mit 100 kostenlosen Seminarplätzen. Diesbezüglich gilt der Grundsatz "first come, first served". Die wiederkehrenden Veranstaltungen wie

  • Die rechtssichere Homepage
  • Das rechtssichere Onlinemarketing
  • Die rechtssichere Datenverarbeitung
  • Der rechtssichere Onlinevertragsabschluss
  • Die rechtssichere Reaktion auf eine Abmahnung
können Sie auch mit Hilfe des auf der linken Seite einsehbaren Terminkalenders auf www.conlegi.de abgleichen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl nur auf jeweils 20 Teilnehmer limitiert ist, damit im Anschluss an das Webinar noch die Möglichkeit für Fragen der Teilnehmer gewährleistet werden kann. Hier nochmals die Webinar-Veranstaltungsliste in der Übersicht:
Tag Datum Zeit Titel Inhalte Einführungspreis (inklusive MwSt) Maximale Personenzahl
Montag 26.04.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Homepage Dieses Webinar behandelt die häufigsten Abmahnungsgründe gewerblicher Homepages wie Impressum, Bilder, Inhalte und markenrechtliche Verwechslungsgefahr und bietet anhand der häufigsten Praxisfragen erste Hilfe zur Selbsthilfe. kostenlos 20
Mittwoch 28.04.10 13.00-14.00 Das rechtssichere Onlinemarketing Dieses Webinar behandelt die gängigsten Online-Werbemöglichkeiten wie E-Mail, Newsletter sowie Werbung via Plattformen wie Twitter, Facebook, Blogs etc.und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, was (noch) erlaubt ist und was nicht. kostenlos 20
Freitag 30.04.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Datenverarbeitung Dieses Webinar behandelt die Neuerungen im Bundesdatenschutzgesetz und gibt dem Gewerbetreibenden eine erste Hilfestellung, wie er Daten sammeln, speichern und verarbeiten darf und inwieweit auch Pflichten daraus für den Betrieb resultieren können kostenlos 20
Montag 03.05.10 13.00-14.00 Der rechtssichere Onlinevertragsabschluss Dieses Webinar behandelt in erster Linie den Onlinehandel und gibt insbesondere Shopbetreibern einen Überblick, was es zur rechtssicheren Gestaltung eines Onlineshops zu beachten gilt und bietet erste Hilfe zur Selbsthilfe. kostenlos 20
Mittwoch 05.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Reaktion auf eine Abmahnung Dieses Webinar behandelt anhand einer typischen Abmahnung die häufigsten Fallen, die in Abmahnungsschreiben lauern können. Anhand einer wettbewerbs- und einer urheberrechtlichen Abmahnung werden die wichtigsten Fragestellungen erklärt und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. kostenlos 20
Freitag 07.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Homepage Dieses Webinar behandelt die häufigsten Abmahnungsgründe gewerblicher Homepages wie Impressum, Bilder, Inhalte und markenrechtliche Verwechslungsgefahr und bietet anhand der häufigsten Praxisfragen erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Montag 10.05.10 13.00-14.00 Das rechtssichere Onlinemarketing Dieses Webinar behandelt die gängigsten Online-Werbemöglichkeiten wie E-Mail, Newsletter sowie Werbung via Plattformen wie Twitter, Facebook, Blogs etc.und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, was (noch) erlaubt ist und was nicht. 49,95 € 20
Mittwoch 12.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Datenverarbeitung Dieses Webinar behandelt die Neuerungen im Bundesdatenschutzgesetz und gibt dem Gewerbetreibenden eine erste Hilfestellung, wie er Daten sammeln, speichern und verarbeiten darf und inwieweit auch Pflichten daraus für den Betrieb resultieren können 49,95 € 20
Freitag 14.05.10 13.00-14.00 Der rechtssichere Onlinevertragsabschluss Dieses Webinar behandelt in erster Linie den Onlinehandel und gibt insbesondere Shopbetreibern einen Überblick, was es zur rechtssicheren Gestaltung eines Onlineshops zu beachten gilt und bietet erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Dienstag 18.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Reaktion auf eine Abmahnung Dieses Webinar behandelt anhand einer typischen Abmahnung die häufigsten Fallen, die in Abmahnungsschreiben lauern können. Anhand einer wettbewerbs- und einer urheberrechtlichen Abmahnung werden die wichtigsten Fragestellungen erklärt und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. 49,95 € 20
Mittwoch 19.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Homepage Dieses Webinar behandelt die häufigsten Abmahnungsgründe gewerblicher Homepages wie Impressum, Bilder, Inhalte und markenrechtliche Verwechslungsgefahr und bietet anhand der häufigsten Praxisfragen erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Freitag 21.05.10 13.00-14.00 Das rechtssichere Onlinemarketing Dieses Webinar behandelt die gängigsten Online-Werbemöglichkeiten wie E-Mail, Newsletter sowie Werbung via Plattformen wie Twitter, Facebook, Blogs etc.und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, was (noch) erlaubt ist und was nicht. 49,95 € 20
Montag 24.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Datenverarbeitung Dieses Webinar behandelt die Neuerungen im Bundesdatenschutzgesetz und gibt dem Gewerbetreibenden eine erste Hilfestellung, wie er Daten sammeln, speichern und verarbeiten darf und inwieweit auch Pflichten daraus für den Betrieb resultieren können 49,95 € 20
Mittwoch 26.05.10 13.00-14.00 Der rechtssichere Onlinevertragsabschluss Dieses Webinar behandelt in erster Linie den Onlinehandel und gibt insbesondere Shopbetreibern einen Überblick, was es zur rechtssicheren Gestaltung eines Onlineshops zu beachten gilt und bietet erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Freitag 28.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Reaktion auf eine Abmahnung Dieses Webinar behandelt anhand einer typischen Abmahnung die häufigsten Fallen, die in Abmahnungsschreiben lauern können. Anhand einer wettbewerbs- und einer urheberrechtlichen Abmahnung werden die wichtigsten Fragestellungen erklärt und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. 49,95 € 20
Montag 31.05.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Homepage Dieses Webinar behandelt die häufigsten Abmahnungsgründe gewerblicher Homepages wie Impressum, Bilder, Inhalte und markenrechtliche Verwechslungsgefahr und bietet anhand der häufigsten Praxisfragen erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Mittwoch 02.06.10 13.00-14.00 Das rechtssichere Onlinemarketing Dieses Webinar behandelt die gängigsten Online-Werbemöglichkeiten wie E-Mail, Newsletter sowie Werbung via Plattformen wie Twitter, Facebook, Blogs etc.und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, was (noch) erlaubt ist und was nicht. 49,95 € 20
Freitag 04.06.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Datenverarbeitung Dieses Webinar behandelt die Neuerungen im Bundesdatenschutzgesetz und gibt dem Gewerbetreibenden eine erste Hilfestellung, wie er Daten sammeln, speichern und verarbeiten darf und inwieweit auch Pflichten daraus für den Betrieb resultieren können 49,95 € 20
Montag 07.06.10 13.00-14.00 Der rechtssichere Onlinevertragsabschluss Dieses Webinar behandelt in erster Linie den Onlinehandel und gibt insbesondere Shopbetreibern einen Überblick, was es zur rechtssicheren Gestaltung eines Onlineshops zu beachten gilt und bietet erste Hilfe zur Selbsthilfe. 49,95 € 20
Mittwoch 09.06.10 13.00-14.00 Die rechtssichere Reaktion auf eine Abmahnung Dieses Webinar behandelt anhand einer typischen Abmahnung die häufigsten Fallen, die in Abmahnungsschreiben lauern können. Anhand einer wettbewerbs- und einer urheberrechtlichen Abmahnung werden die wichtigsten Fragestellungen erklärt und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. 49,95 € 20

Kostenlose Checklisten zur Vermeidung der häufigsten Abmahnfallen für Gewerbetreibende zum Download!

In Vorbereitung zum Vortrag für die IHK am 13.04.2010 "WWW - Website Werbung Widerruf" habe ich nach dem Motto "...haben Sie heute schon 5000 Euro Abmahnkosten gespart?" meine Checklisten für Mandanten hochgeladen und zum kostenlosen Download bereitgestellt: http://www.neubauerlaw.de/Checklisten.pdf Dort finden Sie Checklisten, die es Ihnen ermöglichen, selbst in groben Zügen zu überprüfen, ob ihre Homepage, Ihr Impressum, die Auswahl von Bildern, Ihre Mails und Ihr Telefonmarketing rechtlich in Ordnung sind bzw. zu entscheiden, ob Sie doch nochmals "selbst Hand anlegen" oder doch einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Prüfung beauftragen sollten. In jedem Falle ist es lohnenswert, diese Listen einmal für die eigene Seite durchzugehen, um so die häufigsten Abmahngründe auszuschließen...vielleicht können Sie so im schlimmsten Fall einige Tausend Euro an Abmahn- und auch Anwaltskosten sparen! _____ Update 17.03.2010: Aufgrund Nachfrage wurden die Checklisten noch um Kleinigkeiten ergänzt. Den jeweiligen Stand der Überarbeitung finden Sie in der Fußnote.

Vortrag IHK Köln am 13.04.2010 – “WWW – Website Werbung Widerruf”

“WWW – Website Werbung Widerruf” – Starten Sie Ihre Vertriebsoffensive rechtssicher (13.04.10) Bei ihren Vertriebsbemühungen wurden im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Unternehmen abgemahnt. Bereits durch geringe Verstöße, wie zum Beispiel fehlende Angaben im Impressum oder Veröffentlichung eines Bildes ohne Nutzungsrechte, können sehr hohe Kosten auf die Unternehmen zukommen. In einem Halbtagesworkshop am 13. April 2010 möchte die IHK Köln mit Rechtsexperten alle Anforderungen an einen sicheren Webauftritt und an sicheres E-Mail-Marketing vermitteln. Darüber hinaus werden Datengewinnung, Datenverarbeitung und Vertragsabschluss im elektronischen Geschäftsverkehr aus rechtlicher Sicht durchleuchtet. Alle Teilnehmer erhalten zusätzlich ein Anforderungsprofil als Checkliste für ihre eigenen Marketingaktivitäten. Die Veranstaltung in der IHK Köln ist kostenfrei und auf 100 Teilnehmer begrenzt. Information und Anmeldung: Dieter Schiefer, Tel. 0221 1640-702, E-Mail: dieter.schiefer@koeln.ihk.de Weitere Informationen erhalten Sie hier http://www.ihk-newsletter.de/termine.asp?ID=54833 oder durch Klick auf den “Book now” Button in der Seminaranzeige auf dieser Seite

Wahlinfo2009 – Rechnungen pünktlich nach der Bundestagswahl…

Man darf sich nicht aufregen, nur wundern: Pünktlich nach der Bundestagswahl werden nun Rechnungen verschickt von "Wahlinfo2009.de". Diese Firma bot auch einen "Wahlcheck" an, wie er kostenlos über den vielseits bekannten und besprochenen "Wahl-o-mat" erhältlich war. (Die "Wahlinfo.de" -Seite ist übrigens momentan wieder erreichbar, sie war kurz nach der RTL-Berichterstattung, die vor dem Angebot dieser Seite warnte, offline - siehe älterer Bericht im Blog). Der von der Firma Belleros Premium Media Limited Company angebotene "Service" auf "www.wahlinfo2009.de" war offensichtlich auch nicht kostenlos. Mandant erhielt pünktlich nach der Wahl eine Zahlungsaufforderung, nach der er

"da er nicht von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht habe, für die bereitgestellte und erbrachte Dienstleistung für die Vertragslaufzeit von 12 Monaten nun 60,00 Euro zahlen solle."
Nett ist die Ergänzung:
"Der Vertrag läuft nach 12 Monaten automatisch aus und verlängert sich gemäß unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht."
Daher sollte man sich wohl hüten, von "Abo"-Falle zu sprechen, denn es wird ja darauf hingewiesen, dass es sich gerade nicht um ein "Abo" handelt ;-) Der Mandant ist dennoch perplex: Er war zwar auf der Seite, hat in einzelnen Kästchen Fragen angeklickt und wurde dann plötzlich aufgefordert, Name, Email etc. anzugeben. In dem Moment wurde ihm bewußt "haltamal, da habe ich doch mal was gehört,...wieso wollen die Daten von mir haben? DAS muss eine dieser Fallen sein..." und löscht sofort(!) die Felder, schließt sogar die Seite. Daher staunt er nicht schlecht, dass in der angeblichen Rechnung steht
"hier finden Sie nochmals den Link zu Ihrer Auswertung...."
Er hat eine "Auswertung" nie gesehen, niemals erhalten.  Wie kann das sein? Der Mandant antwortet auf die Zahlungsaufforderung, dass er nie eine Leistung in Anspruch genommen habe, auch nicht über irgendwelche Widerrufsrechte informiert wurde, nicht einmal wußte, dass er einen Vertrag schließt. Einen solchen hat er vorsorglich wegen arglistiger Täuschung auch angefochten. Dennoch bleibt "Wahlinfo2009.de" hartnäckig und schickt eine Zahlungserinnerung. Er sei jetzt
"in Verzug, er habe im Rahmen der Anmeldung die Geschäftsbedingungen bestätigt und sei zur sofortigen Zahlung verpflichtet. Und es stehe sofort die Möglichkeit der Leistungsklage oder alternativ ein Mahnbescheid und damit die eingehende Eröffnung eines Mahnverfahrens durch unsere Rechtsanwälte zu..."
Nun, solange bei Beträgen unter 1000,00 Euro in NRW das Rechtsschutzbedürfnis für eine Klage fehlt, wenn kein Mahnverfahren vorgeschaltet ist, wird das mit der angedrohten Leistungsklage schon etwas schwierig;-)... Außerdem frage ich mich, wie überhaupt ein Vertrag zustande gekommen sein soll, der eine Zahlungspflicht begründet. Denn der setzt voraus, dass der Mandant nicht nur eine Leistung abgerufen hat, sondern auch dies in Kenntnis der Widerrufsbelehrung getan hat. Beides fehlt hier. Empfänger der Zahlung  ("...unsere nachstehend angegebene Bankverbindung") ist aber nicht die Belleros Ltd., sondern die "Online Abrechnungen GmbH" , die auch schon bei "Online Premium Content Ltd." abgerechnet hat. Ein Schelm, der Ähnlichkeiten sieht und Böses dabei denkt! Inzwischen sollte sich doch herumgesprochen haben, dass,  wenn im Internet kostenpflichtige Angebote unterbreitet werden, bei denen der durchschnittlich verständige Internetnutzer wegen der Art dieses Angebotes und wegen der weiteren Umstände seiner Präsentation mit einer Kostenpflichtigkeit nicht rechnet (sog. "Kostenfallen"), an den erforderlichen Hinweis auf die Kostenpflichtigkeit (§ 1 Abs. 1 und Abs 6 S. 2 PAngV; § 5 UWG) erhöhte Anforderungen zu stellen sind (vgl. OLG Frankfurt a. M., Urteil vom 04.12.2008, 6 U 186/07). Was ich allerdings wirklich entzückend finde, ist der Hinweis im Kleingedruckten der Rechnungen/Zahlungserinnerungen: So wirklich sicher scheint sich die Belleros Ltd. auch nicht zu sein, dass mein Mandant mit denen einen Vertrag geschlossen hat:
"Sollte ein Dritter Ihren Namen, Emailadresse und/oder Anschrift mißbraucht haben, so teilen Sie uns das bitte mit. Wir werden dann selbstverständlich rechtliche Schritte einleiten und den Ermittlungsbehörden die vorliegenden Informationen (z.B. IP-Adresse) weiterleiten"
...na DAS halte ich mal für eine richtig gute Idee! Nämlich die Ermittlungsbehörden einzuschalten,  das mache ich dann mal... - - - - Nachtrag zu diesem Artikel: Das ORF berichtet just in diesem Moment auf seiner Seite von einem Urteil des Handelsgerichts Wien in Sachen gegen "Schmidtlein" bzw. dessen Nachfolger "Redcio OHG".
"Internetseiten sind irreführend und rechtswidrig, wenn sie die Preisangaben nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Fließtext enthalten, heißt es im Urteil. Grundlegende Vertragsbestimmungen wie Preis, Leistung und Bedingungen des Rücktrittsrechtes müssen in deutlicher und verständlicher Form dem Konsumenten übermittelt werden."
In Österreich wird demnächst also gefordert sein, dass sämtliche Angaben dem Verbraucher VORAB per Mail zur Kenntnisnahme übersandt werden. Es bleibt zu hoffen, dass auch Hierzulande bald ein solches Urteil gefällt wird bzw. dass der Gesetzgeber eine solche Verpflichtung vorgibt! Link zum Bericht

Interessante Urteile des Tages

  • Brandenburgisches OLG, Urteil vom 22.09.2009 - Az. 6 W 93/09 -Keine einstweiligen Verfügungen bei missbräuchlicher Abmahnung von Wettbewerbsverstößen http://is.gd/3T7ec
  • Bundessozialgericht:Bohlen ist "Kunst"- RTL muss an Künstlersozialkasse zahlen http://is.gd/3RMq1
    • BGH (Az: I ZR 134/07 -1.10.09) „taz“ darf in Werbespot Leser d „Bild“ als Träger heruntergekommener Jogging-Hosen zeigen. http://is.gd/3RMbb
    • Markenrecht (AZ: T-75/08; T.191/08): Marke "Joop" nun ohne Ausrufungszeichen - http://is.gd/3RLbq Berufung evtl. zum EuGH?
    • Urteil AG Frankfurt Az: 30 C 3173/08-47: Keine Kamera am Küchenfenster-Vermieter verletzt PersönlichkeitsR http://is.gd/3RKhZ

    Schön,….schaurig schöne neue Welt… Augearth

    Ich bekam von einem Freund eben einen Link geschickt, der zu einem Youtube Account führte:

    "Augmenting Aerial Earth Maps with Dynamic Information : To appear in IEEE ISMAR (International Symposium on Mixed and Augmented Reality) 2009, Orlando, Florida USA: Using crowd-casted videos, we generate a dynamic alive city in augmented virtual earth maps. -More info : http://www.cc.gatech.edu/cpl/projects... "
    Toll anzuschauen. Die neue Technik nennt sich "Augearth". http://is.gd/3qrZB Livekameras werden in die Karten eingespeist und generieren so wie in einem Computerspiel die Echtzeitansicht in 3-D. Nicht nur zoomen, sondern auch Drehungen in alle Richtungen ist dann möglich, z.B. das Überfliegen eines Fußballstadions während eines Spiels - man kann alle Spieler sehen...Technik die auf den ersten Blick begeistert...!!! Wer schon einmal mit "Goole Earth" Reiseziele gesucht oder auch einmal selbst die eigene Nachbarschaft "herangezoomt" hat, weiß, wie beeindruckend allein nur diese Technik ist...und wie erschreckend echt! Nicht ohne Grund wurde in den USA verboten, dass Personen auf den Bildern sichtbar/erkennbar sein dürfen. Meines Wissens nach werden die "maximalen Zoomabstände" in Europa nicht so streng gehandhabt wie in den USA. Wäre aber auch nicht weiter schlimm, da hier auch die Streitwerte im Mißbrauchsfall nicht im Millionenbereich lägen, so dass im Falle einer erkennbaren Abbildung Google keine Regresszahlungen im sechsstelligen Bereich zu erwarten hätte...(wie dies aber durchaus in den USA der Fall wäre). Und gerade deshalb gruselt es mich nach dem ersten Staunen...."Augearth" zeigt dreidimensionale Karten, die durch Livevideos gefüttert werden. Der Effekt ist toll, jedoch zeigt sich die Möglichkeit einer "Echtzeitüberwachung in 3-D". ... dynamische Karten durch Live-Videofeed! Schöne neue Welt... Es wird wohl in Zukunft gar keine Privatsphäre mehr geben.


    © Copyright 2017 | RAin Anja Neubauer Köln
    Impressum